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Tannheim 1945

Ambros Huter und Johann Huter

Besetzung Tannheims von amerikanischen Soldaten 1945

In kurzen Erinnerungen von Marie Huter

Besetzung Tannheims 1945

Es herrschte Nervösität, in Grän und anderen Orten gab es vereinzelt Schüsse, die Amerikaner warnten daraufhin, daß jeder auch noch so kleine Widerstand erbarmungslos mit einer Zerschiessung und Zerstörung des jeweiligen Dorfes enden wird.

In Tannheim überlegten sich einige Parteibonzen und Fanatiker Widerstand zu leisten, Hans (Johann Huter 1916-1988) war zu dieser Zeit auf Urlaub von seiner Einheit Zuhause, er hatte einen Monat Erholungsurlaub und hätte in diesen Tagen zu seiner Einheit zurückkehren sollen. Seit Kriegsbeginn war er bei den Gebirgsjägern. Hans ging zu diesen Widerstandskämpfern und überredete sie aus Tannheim abzuziehen, ansonsten wäre Tannheim in Schutt und Asche von den Amerikanern gelegt worden.

Die Amerikaner besetzen Tannheim, gegenüber unseres Hauses beim Adlerwirt standen einige Luftwaffensoldaten herumgestanden. Ambros (Ambros Huter 1919-1945) war zu dieser Zeit aufgrund seiner Verletzung vom aktiven Dienst ausgemustert. Da er zuvor auch Luftwaffensoldat war, wollte er sich mit diesen Soldaten unterhalten. Er ging zu ihnen hinüber und sprach mit ihnen. Plötzlich war ein Knall zu hören, Ambros geriet in Panik und wollte zu unserem Haus zurückrennen, eine angespannte und nervöse Situation. Die Amerikaner waren Feiglinge und mehre Besatzungsoldaten feuerten sofort auf Ambros und ermordeten ihn als er unsere Scheune erreichte...Ich holte meinen Mann Hans und Sofie (Sofie Huter 1918-1992) war auch da.

 

Kurzblick auf Tannheim im II. Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg blieb bis ins Jahre 1945, bis zum Ende des zweiten Weltkriegs das Tannheimer Tal relativ unbehelligt. Im April 1945 besetzen SS-Truppen das Haldenseegebiet.

Am 29. April wird das Feuer wurde eröffnet und die Amerikaner schossen Grän in Brand. 23 Tote, fünf Verwundetet und 15 abgebrannte Häuser waren die Folgen des Kampfes. Die deutschen Truppen zogen sich daraufhin hinter den Gaichtpass zurück und sprengten die Gemstobelbrücke. Am 30. April 1945 in der Nacht wird das Tal von Schattwald bis zum Vilsalpsee unter Granatfeuer genommen. Es gibt wieder Tote und Verwundete. Ambros Huter wird von amerikanischen Soldaten ermordet. Am 6. Mai 1945 rücken französiche Kampftruppen von Hindelang kommend im Tannheimer Tal ein und lösen die Amerikaner ab. Dabei kommt es zu schweren Übergriffen der marokkanischen Soldaten gegenüber der Zivilbevölkerung.

 

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