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7.1. Markgräflicher, brandenburgischer, anspachischer und sulzpachischer... Militärdienst[1]

Zizmann, Fritz, *1475, diente als markgräflich brandenburg-culmpachischer Reiter auf der Purg zu Culmpach, 1495 heiratet er zu Neudorf bei Pegnitz die Bauerstochter Barbara Fuchs von Hainbronn und nimmt seinen Abschied.

Zizmann, Cuntz, *1534 oberhalb Gebürgs, trat als Söldner in markgräfliche Dienste. In seiner letzten Garnison Erlangen lernte er seine Frau Christine aus Großgründlach kennen und heiratete 1592, er starb 1592.

Zizmann, Jörg Michael, *1545 zu Neudorf, Sohn des Fritz Zizmann dient ebenfalls im markgräflichen Dienst als Söldner. Er heiratet die Amtsknechttochter Mathilda Steinmetz von Zwernitz und scheidet aus dem Militärdienst aus.

Zizmann, Johann, *1575 zu Neudorf, Sohn des Jörg Michael, wird ebenfalls markgräflicher Soldat und heiratet 1599 die Beständertochter Barbara Ottfried von Enzendorf und scheidet später aus dem Militärdienst aus. 1647 wurde er auf einer Handelsfahrt während des 30jährigen Krieges mit seinen Gehilfen erschlagen (nahe Edelsfeld im sulzpachischen Herzogtum)

Zizmann, Johann Michael, *1580 zu Neudorf, ein Bruder Johanns, wird ebenfalls Soldat und zwar auf der Burg Breitenstein bei Königstein im sulzpachischen Herzogtum, dort heiratet er 1599 die Bauerstochter Margaretha Meidenbauer, in den Wirren des 30-jährigen Krieges ist er samt seiner Frau verschollen.

Zizmann, Wolf, 1586 zu Neudorf, der jüngste der Brüder, wird ebenfalls Söldner, zuerst auf der Burg Breitenstein und später im Burgfrieden der Burg Lupburg bei Parsberg. 1624 zieht er ins Feld und ist samt seiner Frau Catharina Führacker in den Wirren des 30-jährigen Krieges verschollen.

Zizmann, Caspar, * 1660 in Eismannsberg, kam als Söldner in anspachische Dienste, heiratet dort seine erste Frau Dorothea (1682) und 1692 in Kornburg Catharina Daumler von Obermainbach. Am 04.01.1730 stirbt er auf dem Zabelshof bei seinem Sohn.

Zitzmann, Philip, ein Urenkel von Johann Zizmann aus Enzendorf, *1686 zu Enzendorf, tritt in brandenburgische Dienste und dient als Korporal im hochfürstlich brandenburgischen Leib-Regiment und heiratet 1720 in Schnackenburg an der Elbe Cordula Luise Hirschheydt, eine Intendantentocher aus Gummern. Er stirbt 1726 als Gummernscher Bürger.

Ein Zitzmann, Georg, *17.05.1688 zu Etzelwang ist am 16.08.1717 in der Schlacht bei Belgrad gefallen, Ober-Wachtmeister eines Dragonerregiments.

Zitzmann, Johann Georg, *12.02.1692 in Etzelwang, dient zunächst als Soldat im herzoglich coburgischen Wach-Batl. Und wird Leibwächter der Prinzessin Juliana von Schwartzburg-Rudolstadt. 1732 heiratet er in Coburg die Hof-Schneidertochter Susanna Cordula Dorothea Birnstiel und stirbt am 01.05.1770.

Zitzmann, Johann Georg, * 22.05.1708 in Eschenfelden, tritt als Soldat in brandenburgische Dienste und zieht als preußischer Seconde-Lieutenant ins Feld. Über seinen weiteren Verbleib ist nichts bekannt.

Zitzmann, Michael, * 1.02.1716 in Eschenfelden, ein Bruder von Johann Georg (*1708), wurde ebenfalls brandenburgischer Soldat und diente später als Korporal in einem Dragoner Regiment in Schlesien, über seinen weiteren Verbleib ist auch nichts bekannt.

Zitzmann, Johann, * 30.09.1732 in St. Johanni, der jüngste Sohn des Zizmann Georg, der in der freien Reichstadt in der Stadtverteidigung diente, tritt in markgräfliche Dienste und wird hochfürstlich brandenburgischer Dragoner in Kulmbach, dann in Bayreuth und schließlich in den Garnisonen in Wöhrd und in Schweinau. Hier dient er in der Compagnie des Hauptmanns Freiherr von Hagen des Dragoner Regiments Ansbach-Bayreuth. Am 01.03.1758 heiratet er „oberhalb Gebürgs“ die Kaufmannstochter Margaretha Zitzmann von der Schütt. Nach seiner Pensionierung läßt er sich im damals preußischen Wöhrd nieder. Als Wöhrd 1806 an Bayern fiel, wurde der preußische Ehrensold nicht mehr ausbezahlt, er starb am 19.03.1819 im Vogelsgarten Nr. 44.

Zitzmann, Georg, diente als Mousquetier (Musketier) in des Hauptmanns von Petz löblicher Compagnie und heiratete 1749 in Lauf die Baderstochter Magdalena Mertel von Bullach. Über seinen weiteren Verbleib ist nichts bekannt, die von Petz`sche Compagnie war zur Reichsarmee kommandiert.

Zitzmann, Johann Valentin, * 04.02.1753 in Nürnberg diente als Korporal im Prittwitzischen Regiment zu Wöhrd, gerüchteweise soll er bei einem Feldzug Preußens gefallen sein.

Zitzmann, Conrad, * 01.09.1753 zu Nürnberg hinter der Veste, wurde brandenburg-preußischer Dragoner-Feldweibel, auch über seinen Verbleib ist nichts bekannt, nur, daß er gegen Frankreich mit ins Feld zog.

Zitzmann, Jacob, * 19.11.1756 in Klein-Schwarzenlohe, ein Nachkomme von Caspar (*1660), wurde brandenburg-preußischer Küraßer und diente in der Compagnie des Rittmeisters von Kreß. Nach seinem Ausscheiden ließ er sich in Nürnberg nieder und heiratete 1788 die Gutsbesitzertochter Maria Elisabetha Dublon, geb. Pfahler. Am 30.10.1830 starb er in Nürnberg im Spital zum Heiligen Geist.

Zitzmann, Carl Christoph, * 01.04.1768 in Rathenow, ein Nachkomme des Phillip (*1686), diente als Hornist im Leib-Carabinier-Regiment.

 

7.2. Militärdienst[2]in der freien Reichstadt Nürnberg

Zizmann, Hannß, * 18.03.1595 in Almoshof, ein Enkel von Cuntz (*1534), trat als Söldner in reichsstädtische Dienste, heiratete 1626 in Neunhof seine erste Frau Margaretha und 1636 Gertraud Hoffel von Ronhof.

Zizmann, Georg, ein weitererUrenkel von Johann Zizmann aus Enzendorf, *13.01.1682 in Enzendorf heiratet 1706 in Nürnberg die Wirtswitwe Walpurg Froer und erwirbt das Bürgerrecht, 1712 stirbt seine Frau und er heiratet die Wirtstochter Barbara Präunlein und wird nun Wirt, Weinschenk und Gastgeb zum blauen Stern in Nürnberg S 438 (d. i. Obere Schmiedsgasse 58) anno 1713. Er wird nun Feldweibel der „löblichen Feuerschützen-Compagnie“ beim Thiergärtner Thor, also der Stadtverteidigung. Als er am 06.12.1734 stirbt, wird er ob seiner Verdienste „mit Pfeiffen und Trummen“ zum Friedhof St. Johannis verbracht und mit militärischen Ehren begraben.

Zitzmann, Christoph Melchior, * 01.12.1722 zu Nürnberg, Bürger und Drechslermeister war im Dienste der Stadtverteidigung als Constabel der reichsstädtischen Bürger-Artillerie eingesetzt. Er heiratete 1750 in St. Lorenz die Flaschnersmeistertochter Barbara Heffler, er wurde mit militärischen Ehren am 07.11.1752 auf dem Friedhof St. Johannis begraben.

 

 

7.3 Militärdienst (3) in bayerischen Diensten

Zitzmann, Johann Georg Friedrich Christian, 03.11.1801 im Vogelsgarten bei Wöhrd, ein Enkel des Johann Zitzmann (30.09.1732), wurde Soldat im 6.Chevauleger-Regiment in Neustadt an der Aisch und heiratete nach Ableistung seiner Wehrpflicht 1826 in Wöhrd die Bleistiftmacherstochter Kunigunda Helene Kißkalt, er starb am 23.08.1850 in Wöhrd.

Zitzmann Johann Georg Friedrich, *12.04.1839 in Galgenhof, ein Sohn des Johann Georg Friedrich Christian Zitzmann, diente als Wehrpflichtiger beim 2. Chevauleger-Regiment in Ansbach, er heiratete nach seiner Entlassung die Schuhmacherstochter Susanna Klara Kaspar von Wöhrd und starb dort am 03.04.1903.

Zitzmann, Friedrich, *30.03.1877 in Wöhrd, ein Sohn von Johann Georg Friedrich, leistete seine Wehrpflicht beim Füsilier-Bataillon des 19. Bay. Infanterie Regiments in Erlangen ab und heiratete hernach in Nürnberg die Bauerstochter Margaretha Katharina Schüßler von Vordersreuth bei Stadtsteinach und starb am 19.10.1957 in Nürnberg-Schoppershof.

Zitzmann, Louis, * 1878 in Nürnberg, ein Bruder von Friedrich, leistete seinen Wehrdienst im Reg. Musik-Korps des königlich-bayerischen 8. Feld-Art.Reg. ab und wurde nach seinem Ausscheiden Hoboist am Nürnberger Opernhaus.

 

 

7.4. Befreiungskriege 1807-1815

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1814 „Preußens tapfern Kriegern“

 

 

7.5. 1848/49

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1848/1849„Friedrich Willhelm IV seinen bis in den Tod getreuen Kriegern“

 

 

7.6. Königsgrätz 1866

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1866 „Königsgrätz“

 

7.7. Feldzug 1866

Zitzmann, Johann aus Weidenhüll[4], Auszügler

 

7.8. Deutsch-französischer Krieg 1870/71

Zitzmann, Johann aus Weidenhüll[5], Auszügler

 

7.9. I. Weltkrieg 1914-1918, Freikorps 1919-1922

Zitzmann Franz[6],22.11.1901 in Wöhrd, ein Sohn des Friedrich Zitzmann (*30.03.1877), wurde kurz vor Kriegsende 1918 zu einer Schiffs-Stamm-Abt. nach Wilhelmshaven eingezogen, nach Auflösung der Armee ging er 1919 zu einem Freikorps, der Sturmbrigade Ehrhardt und nahm an den Einsätzen im Ruhrgebiet, in Hamburg und Berlin teil, nahm dann mit einem Freikorps-Batal. am Kampf in Oberschlesien und am Sturm auf den Annaberg teil. Nach Auflösung der Freikorps 1922 kam er nach Frankfurt und heiratete dort die Justizbeamtentochter Maria Mahkorn von Darmstadt. Bei Ausbruch des II. Weltkrieges wurde er UK gestellt, jedoch 1943 zu einem Landschützen-Batal. nach Hof einberufen und in den Garnisonen Bayreuth und Eger ausgebildet und kam dann zum Fronteinsatz nach Südrußland (Kaukasus, Krim) und Rumänien. Im Kampf um Schlesien geriet er im Mai 1945 an der Elbe in US-Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Er war Gefreiter, Träger des Verwundetenabzeichens (schwarz) und des Inf.Sturmabzeichens (Silber). Er starb am 22.12.1985 in Nürnberg.

 

[1] Forschungsergebnisse von Alfred Zitzmann, Ahornstraße 30, 90451 Nürnberg, überreicht am 23.01.2001

[2] Forschungsergebnisse von Alfred Zitzmann, Ahornstraße 30, 90451 Nürnberg, überreicht am 23.01.2001

[3] Forschungsergebnisse von Alfred Zitzmann, Ahornstraße 30, 90451 Nürnberg, überreicht am 23.01.2001

[4] Aus der Geschichte der Pfarrei Elbersberg, Kapitel 4, http://home.t-online.de/home/hans.kaul/elb4.htm, Hans Kaul, Tannenbergstraße 12, 95473 Haag, erstellt am 04.01.1998

[5] Aus der Geschichte der Pfarrei Elbersberg, Kapitel 4, http://home.t-online.de/home/hans.kaul/elb4.htm

[6] Forschungsergebnisse von Alfred Zitmann, Nürnberg

 

7.10. Legion Kondor/Spanischer Bürgerkrieg

Zitzmann, Kurt[1],Deutsche Luftwaffe , Flugzeugführer

 

 

7.11 II. Weltkrieg 1939-1945

Zitzmann, Karl[2],* 31.01.1905 in Nürnberg, diente als Soldat im 21. Inf.Reg. der 17. Inf.Division und zog mit diesem ins Feld. Seit 12.05.1944 ist er als in Rußland vermißt gemeldet.

Zitzmann, Alfred[3], * 02.07.1926 in Frankfurt/Main, Sohn des Franz Zitzmanns (*22.11.1901), wurde am 01.04.1942 zur RAD-Abt. 5/283 in Bischofsheim/Rhön einberufen und kam dann als Freiwilliger zur 2./Pz.Jg.A.u.E.Abt. 1 in die Garnison Rastenburg in Ostpreußen, anschließend als Offiziersbewerber zum Lehrgang nach Hillegom in den Niederlanden und danach zum Einsatz an die Karelienfront nach Finnland (Kiestinkii), es folgten Offiziersschulungen und Kampfeinsätze in Bosnien, Italien und Normandie, Kampf um Arnheim, Rückzugskämpfe in Ostpreußen einer Aufklärunges-Abt. bis zur Kapitulation in Achensee und Zillertal beim XIII.-SS-Ak. Zweieinhalb Jahre Kriegsgefangenschaft in Nordafrika, Frankreich und Deutschland. Inhaber EK[4] I und II, Verwundetenabzeichen (schwarz), Pz.Jg. Sturmabzeichen (Silber), 3 Panzer-Nahkampf-Abzeichen. Am 10.11.1949 heirat mit Augusta Rosa Wohlfahrt.

Zitzmann, Emil Karl[5], (1927-1983), 1944 zur Waffen-SS eingezogen und geriet in Ungarn in amerikanische Gefangenschaft und war bis 1946 in einem Kriegsgefangenenlager (Flossenbürg)

Zitzmann, ?, Hauptmann, Kommandeur vom3. April 1945 bis zum 6. Mai 1945 des Fallschirmjäger-Bataillon 68. Aufgestellt Anfang März 1945 in Breslau, durch Umbenennung des III. Bataillons des Fallschirmjäger-Regiment 26. Bis zum 25. Februar 1945 war das Bataillon in Breslau versammelt, am selben Tag führte es einen ersten Gegenstoß auf Schmiedefeld im Süden der Stadt. Vom 9. bis 12. März 1945 kämpfte das Bataillon im Nahkampf in der Neudorfer-, der Augusta- und der Viktoriastrasse und der Strasse der SA. Vom 16. bis zum 19. März 1945 wurde ein Gegenangriff auf das Infanteriewerk 41 und Lilienthal durchgeführt. Am 25. und 26. März 1945 führte es einen Gegenstoß in Gräbschen. Da die Kampfkraft des Bataillons sich erschöpft hatte, wurde es durch zum Teil unausgebildete Breslauer Bürger aufgefüllt, was aber keine wirkliche Verbesserung der Kampfkraft war. Es konnte nicht mehr als Feuerwehr eingesetzt werden. Das Bataillon ging in der Festung Breslau dann auch unter.

 

 

7.12 Deutsche Bundeswehr

Zitzmann, Holger[6],*02.04.1955 in Nürnberg, Sohn des Alfred, leistete seine Wehrpflicht 1975/76 bei einem Panzer-Batl. In Amberg-Gärmersdorf ab und anschließend bei einem Tansport-Batl. In Nürnberg-Großreuth.

Zitzmann Holger Wolfgang[7], *21.08.1974 in Nürnberg, Sohn des Holger, diente als Wehrpflichtiger 1993/95 bei einem Pz.Gren.Batl. in Viechtach/Bay.Wald.

Zitzmann Jörg, *12.07.1975 in Sonneberg, Grundwehrdienst beim Jägerlehrbataillon 353 in Hammelburg [8]

 

[1] Mitteilung von Adolf Zitzmann, Sonneberg

[2] Forschungsergebnisse von Alfred Zitmann, Nürnberg

[3] Forschungsergebnisse von Alfred Zitmann, Nürnberg

[4] Eisernes Kreus

[5] Großvater von Jörg Zitzmann, Thüringen

[6] Forschungsergebnisse von Alfred Zitmann, Nürnberg

[7] Forschungsergebnisse von Alfred Zitmann, Nürnberg

[8] Email von Jörg Zitzmann vom 06.01.2001, ahnen@zitzmann-genealogie.de

 

Militärdienste unseres Familienzweiges[1] Zitzmann und Huter

 

Befreiungskriege 1807-1815

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1814 „Preußens tapfern Kriegern“

 

1848/49

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1848/1849 „Friedrich Willhelm IV seinen bis in den Tod getreuen Kriegern“

 

Königsgrätz 1866

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Preußisches Ehrenzeichen von 1866 „Königsgrätz“

 

Deutsch-französischer Krieg 1870/71

Zitzmann, ?, Teilnahme belegt durch Orden im Familienbesitz, Deutsches Ehrenzeichen von 1870/71

 

I. Weltkrieg

Kaiserliche Deutsche Armee

Zitzmann, Georg Thomas, * 09.05.1882 in Weigenhofen, Großvater von Heinz Zitzmann, diente im I. Weltkrieg als kaiserlicher Soldat. Er starb 1957 in Nürnberg und sprach zeitlebens nicht von seinen Kriegserlebnissen.

Zitzmann, Paulus, Schütze, * 06.12.1894 Weigenhofen, Angehöriger des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment an (3.M.G.K./Bayr.R.I.R. 6), gefallen am 05.11.1918 in St. Livien Esthe. Erstbestattet in Anseghem, Mitte der 50er Jahre durch den Volksbund umgebettet. Er ruht nun in der Kriegsgräberstätte Menen/Belgien, Block C Grab 2852. In der Gefallentafel dieses Regimentes findet sich unter der Auflistung Abwehrschlacht in Flandern 28.9.-4.11.18 der Eintrag : 3.Maschinengewehr-Kompagnie, 3.11.18 Zitzmann, Paulus, Inf(anterist),6.12.94 Weigenhofen, Mfr., + 5.11.18.

Die Angehörigen der Maschinengewehr-Einheiten trugen oft den Dienstgrad Schütze, kamen sie aber aus den Infanteriekompagnien, führten sie oft den alten Dienstgrad weiter, in Bayern: Infanterist. Diesem Regiment gehörte auch Adolf Hitler annähernd während des gesamten 1. Weltkrieges an.

Zitzmann, Konrad, *30.04.1870 Ottensoos, gefallen am 19.04.1917 in Lisome

Zitzmann, Georg, *31.03.1885 Weigenhofen, gefallen am 05.10.1914 infolge eines Kopfschusses in Vimy

 

Kaiserliche österreichische Armee

Huter, Leonhard, Kaiserjäger, 1881 - 1958

Huter, Josef, Infanterist, Kaiserschützenregiment der österreichischen k.u.k. Armee

25.01.1883 in Grän/Bezirk Reutte/Tirol, Ersatz-Reserve-Infanterist des K.K. Landschützenregiments Nr. II, Grenzschutzkompanie Nr. II/I, gefallen am 26.12.1914 an der russischen Front, am Wal südwestlich von Tarnow (Galizien) und hat dort seine letzte Ruhe gefunden

Huter, Leo, Tiroler Kaiserjäger der k.u.k. Armee

10.08.1897 in Grän, Angehöriger des III. Kaiserregiments (7. Feldkompanie, Tiroler Kaiserjäger), gefangen am 28.10.1917 im M. Mose, in Cassino interniert, gefallen am 23.01.1919 in Gefangenschaft in Cassino/Italien, er wurde in Perugia/Umbrien begraben

Angehöriger der 7. Feldkompanie des 3. Regt. der Tiroler Kaiserjäger

Huter, Max, 18. FJB der k.u.k. Armee

* 11.12.1890 in Vils, vermisst in Galizien

Huter, Karl, 3. Kaiserschützenregiment der k.u.k. Armee

aus Reutte/Tirol, MaschinenGew.Abt, zog ins Feld gegen Italien (Monte Corno), kämpfte im Presanellgebiet, gefallen am 27.09.1918

 

 

 

 

II. Weltkrieg

Wehrmacht

Buchner, Georg, 15.08.1910 in Gersdorf-Lauf, gefallen am 02.02.1945 in der russischen Kriegsgefangenschaft Lager Kiew. Angehöriger des 2./Le.Radf.Str.Bau.Btl.506 (Erkennungsmarke-4328-Bau.Ers.Btl.13). Ruheort Kiew/Ukraine, eine namentliche Ehrung ist auf dem Sammelfriedhof Kiew vorgesehen, da die deutschen Kriegsgefangenenfriedhöfe heute oberirdisch nicht mehr zu erkennen sind.

Teufel, Heinz, *1919 in Thüringen, Vater von Heinz Zitzmann, war Pilot der Deutschen Luftwaffe und fiel 1944 im Osten. Träger des EK I.

Ruppert-Gruber, Eberhard, Gefreiter der Wehrmacht/Afrika Korps, * 28.11.1924 in Nürnberg, gefallen zwischen September und Oktober 1944 in Brest. Er ruht in der Kriegsgräberstätte Ploudaniel-Lesneven (Frankreich), Block 5 Reihe 7 Grab 187

Huter, Joseph, Unterfeldwebel der Infanterie

02.07.1915 in Tannheim/Tirol, gefallen am 27.01.1945 in der Festung St. Naziere/Frankreich. Angehöriger der Einheit 7./Gren.Rgt. 851 (Erkennungsmarke:-35-3/I.R.40). Nach Verlegung von seinem Erstbestattungsort Le Temple-de Bretagne/Loire Atl. Gfdh. Grab 3 ruht er nun auf dem Friedhof in Pernichot (St. Sebastian), Block 7, Reihe 8, Grab 301

 

Huter, Klaus, Soldat der Wehrmacht

26.02.1881 in Tirol, gekämpft vor Stalingrad, gefallen am 15.03.1945

Huter, Ambros, Soldat der Luftwaffe

21.10.1919 in Tannheim/Tirol, Erkennungsmarke -195-Flu.Mld.Ko-(mot) 7/7, am 28. August 1944 zum 1./Feld-Ersatz-Batl. d. Lw 3, Olmütz/Mähren versetzt u.a. war er in Augsburg stationiert, von amerikanischen Besatzungssoldaten ermordet am 30.04.1945 in Tannheim. Er ruht im Familiengrab der Familie Huter in Tannheim/Tirol. Laut Auskunft des Department of the Army, United States Army War College an Carlisle Barracks, Carlisle, Pennsylvania 17013-5008, USA, vom 1. August 2001, waren Angehörige der 44., 71. und 86. US Infantry Divisions zu dieser Zeit in diesem Teil Österreichs (US 6. Army Group (Devers), FR 1. Army (de Lattre)). Ein aktenkundiger Vorfall war nicht registriert.

Huter, Johann, Gebirgsjäger (1916 – 1988), er kämpfte in Frankreich, Norwegen, Jugoslawien und Russland.

Leißner, Konrad, (1907-1988) wurde 1941/42 zur Deutschen Wehrmacht eingezogen. Er kämpfte in Rußland (Instandsetzungseinheit),1945 kämpfte er in der Nähe Königsbergs. Er geriet im Westen in britische Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er bereits 1945 wieder entlassen.

Peterlunger, Valerian, Wehrmachtssoldat (1907 – 1988)

Schmid, Franz, Wehrmachtssoldat (1910 – 1990)

Zobel, Siegfried, Wehrmachtssoldat (1909-1994), Einberufen 1944, er war bis 1947 in Gefangenschaft

Zitzmann, Georg, Wehrmachtssoldat, aus Diepersdorf stammend, 1947 in Gefangenschaft gestorben

 

 

Bundesrepublik Deutschland

Deutsche Bundeswehr

Zitzmann, Heinz, * 01.07.1944 in Nürnberg, Vater von Roland Zitzmann (*1965), leistete seine Wehrpflicht 1967/68 zunächst in Böblingen 18/2 Transportbat., dann im Transport-Bataillon 2/270 in Nürnberg ab, nachdem ein Dienstunfall den vorgesehenen Einsatz als Gebirgsjäger verhinderte

Hermann, Imre, * 03.02.1961 zu Nürnberg, ein Bruder von Heinz Zitzmann, leistete seine Wehrpflicht ebenfalls als Angehöriger des Transport-Bataillons in Nürnberg ab

 

Orden und Ehrenzeichen im Familienbesitz

Leider ist aufgrund von verlorenen Unterlagen die genaue Zuordnung innerhalb der Familie oft nicht mehr möglich

Preußisches Ehrenzeichen von 1814 „Preußens tapfern Kriegern“

 

Preußisches Ehrenzeichen von 1848/1849 „Friedrich Willhelm IV seinen bis in den Tod getreuen Kriegern“

 

Preußisches Ehrenzeichen von 1866 „Königsgrätz“

 

Deutsches Ehrenzeichen von 1870/71

 

Eiserner Kreuz Klasse I von 1914

Leonhard Huter (1881-1958)

 

Eisernes Kreuz Klasse II von 1914

Georg Thomas Zitzmann (1882-1957)

 

Verwundetenabzeichen schwarz 1. Weltkrieg

Georg Thomas Zitzmann (1882-1957)

 

Ehrenkreuz des 1. Weltkriegs für Frontkämpfer

Georg Thomas Zitzmann (1882-1957)

 

Österreichische Ehrenauszeichnung für Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges

Leonhard Huter (1881-1958)

Tiroler Ehrenauszeichnung für Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges

Leonhard Huter (1881-1958)

 

Österreichischer Tapferkeitsorden bronze/silber 1. Weltkrieg

Leo Huter (1897-1919)

Josef Huter (1883-1914)

Karl Huter (*Reutte, + 1918)

 

Österreich/Karl-Truppenkreuz 1. Weltkrieg

Leo Huter (1897-1919)

Karl Huter (*Reutte, + 1918)

 

Mutterkreuz in Silber von 1938

Babette Zitzmann geb. Buchner (1879-1951)

 

Mutterkreuz in Gold von 1938

Maria Regina Huter geb. Koch (1883-1955)

 

Anschlussmedaille zur Erinnerung an den 13. März 1938

Johann Huter (1916-1988)

 

Eisernes Kreuz Klasse II von 1939

Johann Huter (1916-1988)

Joseph Huter (1915-1945)

 

Eisernes Kreuz Klasse I von 1939

Johann Huter (1916-1988)

Joseph Huter (1915-1945)

Heinz Teufel (1919-1944)

 

Verwundetenabzeichen silber 2. Weltkrieg

Johann Huter (1916-1988)

Infantriesturmabzeichen

Johann Huter (1916-1988)

 

Narvikschild

Johann Huter (1916-1988)

 

Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern von 1939

 

Ostmedaille – Winterschlacht im Osten 1941/42

 

Parteiabzeichen der NSDAP

Joseph Huter (1915-1945)

 

Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen

Joseph Huter (1915-1945)

 

Afrika Korps Band

Eberhard Ruppert-Gruber (1924-1944)

 

Feldzugsmedaille Deutschland/Italien für den Afrikafeldzung

Eberhard Ruppert-Gruber (1924-1944

 

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